Abgrenzung der Ausstellungsbereiche

In diesen Tagen beginnen in großem Umfang die Baumaßnahmen für die Landesgartenschau in den Parkanlagen von Bad Neuenahr. Dadurch rückt die Landesgartenschau verstärkt ins Bewusstsein der Menschen und ruft Fragen hervor. Aus diesem Grund möchte die Landesgartenschau gGmbH nochmals deutlich machen, welche derzeit öffentlich genutzten Bereiche während der Veranstaltung zum eintrittspflichtigen Veranstaltungsgelände gehören werden – und welche Bereiche nicht.

Im Ortsteil Bad Neuenahr wird es vier eintrittspflichtige und damit eingezäunte Bereiche geben: Der Kaiser-Wilhelm-Park und Lennépark mit dem neuen Sportpark am Apollinarisstadion, der Kurpark, der Dahliengarten und der Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park. Hinzu kommen zwei kleinere, derzeit aber nicht öffentlich genutzte Parkanlagen im Stadtteil Ahrweiler. Alle übrigen Bereiche, auch jene, die ebenfalls zum Ausstellungsgelände gehören werden, bleiben frei zugänglich und sind lediglich für Einzelveranstaltungen (Vorträge, Sonderausstellungen) eintrittspflichtig.

Kaiser-Wilhelm-Park / Lennépark / Sportpark

Diese drei Parkanlagen stellen einen gemeinsamen eintrittspflichtigen Ausstellungsbereich dar. Hierzu gehört auf der nördlichen Ahrseite der Bereich zwischen Kreuzstraße, Apollinarisstadion, Berufsbildender Schule und der Ahr. Der an der Ahr gelegene Fuß- und Radweg liegt hier teilweise im eintrittspflichtigen Gelände und wird östlich der Berufsbildenden Schule sowie hinter der Treppenanlage am Apollinarisstadion über die Kreuzstraße umgeleitet. Der Zugang zu den Sportanlagen des Apollinarisstadions über die am Fuß- und Radweg an der Ahr gelegene Treppenanlage bleibt aus Richtung Landgrafenstraße möglich. 

Um den Kaiser-Wilhelm-Park und Lennépark wird das Ausstellungsgelände vom Hangwald Richtung Johannisberg, dem Grundstück des Augustinums, der Tennisanlage des HTC Bad Neuenahr, der Ahr und der Landgrafenstraße begrenzt. Die Tennisanlage des HTC Bad Neuenahr (mit Ausnahme der Plätze 1 und 2) sowie dessen Clubhaus liegen außerhalb des eintrittspflichtigen Bereiches. Hier ist der Zaunverlauf in Abstimmung mit dem Verein so geplant, dass ein Wechsel zwischen den in Lennépark und Kaiser-Wilhelm-Park liegenden Tennisplätzen problemlos möglich ist, ohne die eintrittspflichtigen Bereiche der Landesgartenschau betreten zu müssen. Für die Zeit der Deutschen Senioren-Tennismeisterschaft sind angepasste Zaunführungen vorgesehen.
Während der Landesgartenschau sind in diesem Ausstellungsbereich beispielsweise die Hauptbühne, zwei Gastronomie-Standorte und zahlreiche Ausstellungsbeiträge wie Themengärten, Mustergräber, der Beitrag der Kirchen sowie ein Beitrag der Partnerstadt Brasschaat vorgesehen. Zudem wird es eine Skateanlage, eine Minigolfanlage, einen Wasserspielplatz, einen Niedrigseil-Kletterparcours sowie einen Standort des „Bunten Klassenzimmers“ geben.

Kurpark

Der Kurpark wird mit geringfügigen Anpassungen innerhalb der bereits heute bestehenden Einzäunung eintrittspflichtig. Eine zusätzliche Einzäunung wird nicht erfolgen. So bleiben Kurgartenstraße und Oberstraße selbstverständlich öffentlich zugänglich. Neben zwei Gastronomie-Standorten, der Sparkassenbühne und mehreren Ausstellungsbeiträgen zu regionalen und gesundheitsbezogenen Themen wird im Kurpark im kommenden Jahr ein neuer Sinnesgarten, ein spektakulärer Brunnen, ein attraktiver Kneipp-Bereich und eine umfassend sanierte Parkanlage zum Verweilen einladen.

Dahliengarten

Der Dahliengarten wird zwischen Dahlienweg, Uhlandstraße und dem Grundstück des Dorint-Hotels zum Ausstellungsgelände. Der Fußweg entlang der Ahr bleibt im bisherigen Umfang öffentlich zugänglich. Somit wird auch die Nutzbarkeit der Amseltal- und der Maria-Hilf-Brücke nicht eingeschränkt. Im Ausstellungsjahr wird hier unter anderem ein abwechslungsreicher Ausstellungsbeitrag des Ahrwein e.V. mit Weinausschank am „Volksbank-Platz-der-Genüsse“, eine Outdoorküche, ein Pavillon der Fachhochschule Remagen sowie eine öffentliche „Lese-Insel“ für Abwechslung sorgen. Die für das Jahr 2023 vorgesehene Einzäunung des Dahliengartens ist bereits im Zuge der aktuellen Baumaßnahmen erfolgt und damit in der Örtlichkeit erkennbar. Weitere Einzäunungen sind auch hier nicht geplant. 

Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park

Der Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park wird zwischen dem Fußweg entlang der Ahr, der Uhlandstraße und dem nördlich verlaufenden Fahrradweg eintrittspflichtiges Ausstellungsgelände. Damit bleiben sowohl der Fußweg entlang der Ahr, als auch der Radweg öffentlich zugänglich. Im Osten endet die Einzäunung auf Höhe der Brücke Antoniusstraße. Folglich bleibt auch von dort die Zugänglichkeit des Ahrufers sowie im weiteren Verlauf die Maria-Hilf-Brücke und der Übergang zur Georg-Kreuzberg-Straße uneingeschränkt nutzbar. Der bestehende Spielplatz befindet sich im Ausstellungszeitraum jedoch im eintrittspflichtigen Landesgartenschaugelände. Gemeinsam mit dem neu entstehenden Mehrgenerationenspielplatz, einem Familiengarten, einem Familienimbiss sowie kleineren Ausstellungsbeiträgen aus dem Bereich Freizeit wird dieser Ausstellungsbeitrag im Jahr 2023 zum „Garten für alle“. Kinder bis 12 Jahren, haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt zum Gelände der Landesgartenschau.

Öffentlicher Zugang 

Weitere derzeit öffentlich genutzte Flächen sind ausdrücklich nicht eintrittspflichtig. Dies gilt für alle Wegeverbindungen zwischen Bad Neuenahr und Ahrweiler, beidseits der Ahr. Das gilt aber auch für die von Baumaßnahmen der Landesgartenschau betroffenen Promenadenbereiche im Ortsteil Bad Neuenahr wie die Georg-Kreuzberg-Straße, die Lindenstraße und die Kastanienallee entlang des Parkdecks in der Felix-Rütten-Straße. Hier werden keinerlei Einzäunungen erfolgen. Der Rosengarten und die Pius-Wiese gehören – entgegen der ursprünglichen Planung – nicht zum Ausstellungsgelände der Landesgartenschau.

Zwar eingezäunt, aber während der regulären Öffnungszeiten der Landesgartenschau regelmäßig ohne Eintrittskarte zugänglich, sind die Ausstellungsbereiche außerhalb der Landesgartenschau-Kernzone. Dies betrifft den Ausstellungsbereich am Bahnhof Bad Neuenahr, die Bachemer Obstwiese, den Spielplatz an der Ramersbacher Straße in Ahrweiler, die geplanten Kleingartenanlagen, die Ausstellungsbereiche unterhalb des Klosters Calvarienberg sowie die Wallanlagen in Ahrweiler. Hier wird es lediglich bei einzelnen Sonderveranstaltungen zu einer Einschränkung der öffentlichen Nutzung durch eine Eintrittspflicht kommen.